Adhärentes Verhalten fördern – die Bedeutung von Profiling

Die Gesundheitspsychologie hilft erkrankten Menschen, mit den Auswirkungen ihrer Erkrankung umzugehen und unmittelbar über ihr Verhalten den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.

Hierbei ist es wichtig, in der Therapiebegleitung realistische Ziele zu finden und eine Strategie zu entwickeln.

Wir erstellen für jeden Patienten ein Profil, um zu definieren, von welchen Maßnahmen der Patient am meisten profitiert. Es ist sinnvoll, gleich zu Beginn des Patientendialogs herauszufinden, welche Stellschrauben und Widerstände wichtig sein könnten. Das hierauf basierende Profiling hilft, die Betreuung dahin zu lenken, wo sie wirken kann.

 

Patientendialog mit Messenger-Tools: Neue Möglichkeiten.

Im Rahmen von Therapiebegleitprogrammen hat sich der Einsatz von Kurznachrichten bewährt. Studien haben gezeigt, dass regelmäßige Erinnerung an die Medikamenteneinnahme per SMS die Adhärenz von Patienten verbessern und die Therapiedauer verlängern kann.

Speziell entwickelte Apps, die als digitale Therapiebegleiter konzipiert wurden, übernehmen umfassendere Funktionen ‑ von der Datensammlung über die Erkrankung selbst, ihre Behandlung bis hin zum Nebenwirkungs-Management.

Durch eine automatisierte Two-Way-Kommunikation kann der Patient ganz nach Bedarf interagieren und seinen Patientenbetreuer um Rückruf bitten oder einen Termin mit einer Nurse vereinbaren.